Leistungen

Durch eine 3D Mobilisation kann ich zum einen das aktuelle Bewegungsausmaß testen und zum anderen neue Bewegungsmuster wiederherstellen.

Durch Schmerzen, Traumen, falschen Training kann es in der Biomechanik immer zu Kompensationen in der Muskulatur kommen. Diese verkürzt und beginnt ebenfalls zu schmerzen. Diese Muskeln müssen gelöst und gedehnt werden, damit das Bewegungsausmaß nicht eingeschränkt wird. 

Um Muskeln in ihrer Kompensation lösen zu können und auch bevor diese gedehnt werden können muss der jeweilige Muskeln-Gürtel auf massiert werden. Dies geschieht durch unterschiedliche Massage Techniken.

Ein sehr großer Bestandteil in der Biomechanik unserer Pferde und äußerst wichtig für die Statik. Durch die Energetischetherapie können Faszienzüge gelöst werden oder auch viszeral behandeln.

Die durchlässigen Moorpads können durch einen Wärmeträge auf z.b verspannte Muskelgruppen gelegt werden. Hier wirkt die Wärme und die Mineralstoffe aus dem Moor detoniesierend und entspannend.

Schröpfen ist eine sehr alte Heilmethode, welche schon vor ca. 5000 Jahren beim Menschen eingesetzt wurde. Durch die intensivere Erforschung der Faszien, rückte auch das Schröpfen wieder in den Vordergrund und konnte auf das Pferd übertragen werden. 
Beim Schröpfen geht es um die Reaktion, die auf den Reiz der Schröpfgläser folgt. Das heißt, wenn das Glas aufgesetzt und das Vakuum aufgebaut wird, dann wird eine Hautfalte in das Glas gezogen. Das Hautareal um das Glas, sowie die Haut im inneren des Glases kommt in Dehnung (siehe Bild 2). Durch den Reiz, der initiiert wurde, werden Histamin und Heparin freigesetzt, welche nun die Blutgefäße erweitern wodurch es zu einer besseren Durchlässigkeit von Wasser und Eiweiß kommt. Die tiefer liegenden Gewebeschichten, Blut und Lymphe werden durch den Druck ebenfalls zum Schröpfglas gezogen und es kommt zu einer Durchblutungssteigerung. Durch den Druck treten kleine Moleküle aus den Zellwänden aus, diese werden von Immunsystem als “Verletzung” erkannt, worauf Leukozyten (Abwehrzellen) in das betroffene Gebiet geschickt werden, um dieses zu reinigen. Diesen Vorgang kann man mit einer Eigenbluttherapie vergleichen.
Zusammenfassung: 
Aktivierung des Immunsystems
Regulierung des Stoffwechsels
Auflösung von Einschränkungen im Fasziennetz (Narben)
Schulung der Körperwahrnehmung (Propriozeption)
Verbesserter Flüssigkeitstransport
Anregung der körpereigenen Selbstheilungskräfte
Schmerzlinderung durch das Lösen von Verspannungen
Schnelle Regeneration von “krankem” Gewebe

Die Nadeln, die für das Dry Needling verwendet werden sind dieselben, wie in der Akupunktur. Die Akupunkturnadeln sind 3cm lang und sind 0,30mm dick. Ich wende diese Technik ausschließlich nach einer vorhergehenden physiotherapeutischen Behandlung an, genauer gesagt dann, wenn ich merke, dass ein Pferd sehr ausgeprägte myofasziale Triggerpunkte hat bzw. die fasziale Spannung in bestimmten Bereichen zu hoch ist. Die entspannende Reaktion löst nicht die Nadel an sich aus, sondern der Stich durch die Faszie. Was ist ein myofaszialer Triggerpunkt? Ein MtrP ist ein spezifischer Punkt im Muskel, welcher verhärtet und sehr schmerzempfindlich ist. Was können die Ursachen für solche myofasziale Triggerpunkte sein? 
• Trauma
• Ungewöhnliche Belastung
• Viele Wiederholungen derselben Bewegung
• Systemische Faktoren 
Was ist nun der Unterschied zu Stresspunkten oder Akupunktur?
In der TCM (traditionellen chinesischen Medizin) wird die Akupunktur auf das Individuum angepasst und somit die richtigen „Akupunktur Punkte“ auf den jeweiligen Meridianen genadelt (viel umfassender). In der westlichen Akupunktur wird meist nach medizinischen Krankheitsbildern genadelt. Die Stresspunktmassage (ohne Nadeln) behandelt bestimmte Areale, zwischen Muskelbauch und Sehne, welche beim Pferd je nach Problem verspannt sein können. Beim Dry Needling wird somit die Nadel auch nur für ca. 30-60 Sekunden in einen Triggerpunkt eingestochen, dies löst eine Muskelkontraktion (local twitch) aus. Die bis jetzt kontrahierten Sakromere werden gedehnt und Aktin sowie Myosinfilamente werden gelockert. Die Nadel wird somit entweder direkt in oder neben den MtrP gestochen um dann durch leichtes Drehen den „local twitch“ auszulösen. Sehr oft liegen Triggerpunkte auch auf Akupunktur Punkten. Je nach Pferd hat sich herausgestellt, dass es sinnvoll ist parallel zum Dry Needling auch Akupunktur Punkte, je nach „westlicher Krankheit“, mit zu nadeln. 
Ihr könnt mir ja mal erzählen, ob Eure Pferde schon einmal eine Dry Needling oder Akupunktur Behandlung hatten?

Zu den Tapes: Die Tapes bestehen aus Baumwolle, welche mit einem Acrylatkleber beschichtet sind und bis zu 40% ihrer ursprünglichen Länge dehnbar sind. 
Zielobjekt ist die oberflächliche Körperfaszie (Fascia superficialis), diese liegt unter der Haut und der Unterhaut. Wir wissen, dass unsere Pferde eine sehr ausgeprägte Sinneswahrnehmung besitzen und in der Lage sind eine Fliege genau zu lokalisieren und zu verscheuchen. Die Tapes können nun, durch unterschiedliche Anlagetechniken, die Verklebungen der Faszien lösen bzw. die Kompression verringern. Durch die Anlage der Tapes erhöht sich die Temperatur des entsprechenden Bereichs, was daraufhin die extrazelluläre Matrix wieder vermehrt „fließen“ lässt. Der Stoffwechsel wird angesprochen und das Gewebe kann regenerieren.
Die Tapes bewirken:
Die Verschieblichkeit der Faszie gegen Haut und Muskelfaszie wird positiv beeinflusst
Anregung des Lymph- sowie Stoffwechselsystem, durch Verbesserung des Matrixflusses.
Schmerzlinderung durch Reizen der Mechanorezeptoren
Durch Spannung und Entspannung in der Bewegung kommt es zu effizienteren Bewegungsmustern und zur Bewegungskorrektur durch entsprechende Pacini-Körperchen (Rezeptoren).
Propriozeption (Körperwahrnehmung) wird durch veränderte Polarisation der Zellen verbessert. 
Man kann grundsätzlich die Wirkung auf Faszien oder Muskeln nicht differenzieren, durch fasziale und muskuläre Zusammenhänge lassen sich die oberflächlichen Muskeln dennoch über die oberflächliche Faszie, welche getaped wird, erreichen. 

Schmerzhafte Muskulatur kann mittels des Ultraschalls entspannt werden. Die Nozirezeptoren (Schmerzreezptoren)  werden entblockiert weshalb der Organismus aus seinem Schmerzgedächnis ausbrechen kann.


Die Blutegeltherapie ist schon sehr alt, denn sie wurde schon 1500 Jahre vor Chr. angewandt. Die Egelart Hirudo verbana, welche wir zu medizinischen Zwecken verwenden, ist grünlich braun gemustert mit schwarzem Bauch. Die Egel haben zwei Saugnäpfe und einen Bissapparat mit 3 Kiefern und jeweils 80 Zähnen. Mit 240 Zähnen sägt er sich durch die Haut des Wirts. Große Egel saugen nicht mehr als 20 ml Blut, was ebenfalls der Nachblutungsmenge entspricht. Eine Mahlzeit reicht den Egeln bis zu 2 Jahren, sie saugen frühstens nach 5 Monaten wieder. Durch die naturgegebene 5-monatige Fress-Quarantäne, sind die Drüsen im Kiefer, welche die Wirkstoffe absetzen, keimfrei. Der Hauptwirkstoff ist Hirudin, welcher die Blutgerinnung und die Wundheilung inaktiviert. Des Weiteren sorgt z.B. die Hyaluronidase zu einer erhöhten Durchlässigkeit des Bindegewebes. Es sind noch einige andere Wirkstoffe mit ähnlichen Eigenschaften und für die Entzündungshemmung enthalten. Aus diesem Grund ist es normal, dass die Pferde im Anschluss an die Therapie lange Nachbluten (es sieht viel schlimmer aus, als es ist). 
Bei welchen Symptomen und Krankheiten können die Blutegel nun behilflich sein?
– Podotrochlose (Hufrolle)
– Hufrehe
– Piephacke
– Gallen
– Arthritis/ Arthrose
– Abszessen
– Wundheilungsstörung
– Tendinitis/ Tendovaginitis (Sehnenschaden)
– Hämatomen
– Muskelfaserriss
– Ekzem
– Hornhautverletzung
– Myogelosen
– Verstauchung
– Einschuss
– EOTRH 

Ähnlich wie die TCM Therapie der Akupunktur. Nur werden hierbei die Meridian Punkte nicht genadelt, sondern mit dem Finger stimuliert.

Therapie wobei bestimmte Areale oder Punkte gedrückt, massiert oder getriggert werden um damit Linderung zu verschaffen. 

Es gibt einige Einsatzbereiche, wo die Aromatherapie unterstützend wirken kann z.B.

  •  Magen-/ Darmprobleme
  • Haut-/Fellprobleme
  • Stoffwechselprobleme
  • Stärkung der körperlichen/ emotionalen Ausgeglichenheit
  • Stärkung des Immunsystems
  • Fördert die Entgiftung des Körpers
  • Fördert Muskelentspannung und unterstützt die Rekonvaleszenz nach Erkrankungen oder Verletzungen
  • mindert Stress und Angst

Was ist die Aromatherapie?

Die verwendeten ätherischen Öle sind reine Extrakte und 50-70x stärker als Kräuter. Gewonnen werden diese aus Blätter, Blüten, Samen, Rinde, Wurzeln oder Harz. Die ätherischen Öle arbeiten über die Haut oder die Schleimhaut. Sie können aufgrund ihres lipophilen Zustandes und der kleinen Molekülgröße ihrer Inhaltsstoffe die Phospholipidschicht der Zellen durchdringen. Somit gelangen die Öle in den Blutkreislauf und damit zu den Zellen/Organen.

An der Zellmembran können die Öle die Membranpermeabilität (Membrandurchlässigkeit) und somit Ionenflüsse, carrier-vermittelten Stofftransport, Enzymaktivität und Abtransport von Schadstoffen beeinflussen. Somit verhindern sie, dass Krankheitserreger Einfluss auf die Zelle nehmen. Andererseits nehmen die ätherischen Öle auch Einfluss auf das Vegetative und zentrale Nervensystem. Durch das Riechen dringt der Duft der Öle in das limbische System im Gehirn ein und sorgt dort für die Ausschüttung von Botenstoffen wie Endorphine oder Serotonin, welche beruhigend, entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken können.

Um die richtigen ätherischen Öle für deinen Vierbeiner zu finden, bedarf es vorab einer Duftprobe. Dein Tier entscheidet von selbst, welcher Duft am besten passt.

Je nach Krankheitsbild oder Problematik stelle ich im Anschluss Deinem Vierbeiner das passende Öl zusammen.

Das können Öle zu innerlichen Anwendung über das Futter oder auch Salben zur äußerlichen Anwendung sein.

Beispiele:

Wundheilsalbe, individuelle kühlende Tonerde für Sehnenverletzungen und Zerrungen, wärmende und die Durchblutung anregende Öle, Öl gegen Sommerekzem, Öl für die Hufpflege oder trockene und schuppige Haut.

ACHTUNG! Die Aromatherapie ersetzt keinen Tierarzt! Bei schlimmen Erkrankungen oder akuten Verschlechterung, verweise ich Sie zur genauen Abklärung an ihren Tierarzt.

Scheuen Sie nicht und schildern Sie die Problematik Ihres Vierbeiners einfach in einer E-Mail an mich.

Natürliche Pferdefütterung – für ein gesundes Darmmikrobiom

Eine ausgewogene und pferdegerechte Fütterung ist die Grundlage für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Viele Probleme wie Muskelverspannungen, Energiemangel, Stoffwechselerkrankungen oder Unruhe entstehen nicht im Bewegungsapparat – sondern im Darm des Pferdes.
Ein gesundes Darmmikrobiom ist deshalb der Schlüssel zu einem stabilen Stoffwechsel und einem belastbaren Immunsystem.

Warum das Darmmikrobiom so wichtig ist?

Im Darm sitzen Milliarden nützlicher Mikroorganismen, die:

  • die Verdauung regulieren
  • Nährstoffe verfügbar machen
  • Entzündungsprozesse beeinflussen
  • die Psyche und Stressregulation stärken
  • den Muskelaufbau unterstützen
  • das Immunsystem stabilisieren

Schon kleine Fehler in der Fütterung können dieses empfindliche Gleichgewicht stören.

Meine Arbeit in der Fütterungsberatung

Ich unterstütze dich dabei, die Ernährung deines Pferdes natürlich, gesund und individuell zu gestalten.
Dabei arbeite ich ohne pauschale Futterempfehlungen – jede Ration wird auf dein Pferd abgestimmt.

Ich prüfe und berücksichtige:

  • Heuqualität, Menge und Fütterungsrhythmus
  • Energie- und Eiweißbedarf
  • Mineralstoffversorgung
  • mögliche Dysbalancen im Stoffwechsel (EMS, ECS, PSSM etc.)
  • individuelle Probleme (Hufrehe, Übergewicht, Magengeschwüre, Muskelabbau)
  • Lebens- und Trainingssituation
  • Darmgesundheit & Mikrobiom-Stabilität

Ziel ist immer:

  • eine einfache, klare und pferdegerechte Fütterung
  • stressfreies, natürliches Fressverhalten
  • stabile Verdauung
  • gesunde Körperkondition (weder zu dünn noch zu dick)
  • ein Stoffwechsel, der leistungsbereit ist und Belastung gut verarbeiten kann

Ich zeige dir, welche Futterkomponenten wirklich sinnvoll sind – und welche du getrost weglassen kannst.

Wann eine Fütterungsberatung sinnvoll ist?

  • Pferd ist zu dünn oder zu dick
  • Anzeichen von EMS / ECS
  • Hufrehe (aktuell oder Risiko)
  • wiederkehrende Koliken oder Kotwasser
  • Muskelaufbau stockt
  • Fellwechselprobleme
  • Leistungsschwankungen
  • Verdacht auf Futtermittelunverträglichkeiten
  • du möchtest einfach sicher sein, dass alles passt

Ganzheitlich – passend zu deiner Pferdetherapie

Die Fütterung beeinflusst den gesamten Bewegungsapparat.
Viele körperliche Probleme verschwinden erst dann nachhaltig, wenn Training, Haltung, Therapie und Fütterung zusammenpassen.

Mit einer natürlichen, mikrobiomfreundlichen Fütterungsstrategie schaffen wir die Basis für:

  • mehr Beweglichkeit
  • bessere Muskulatur
  • weniger Stress
  • schnellere Regeneration
  • ein deutlich zufriedeneres Pferd

Als zertifizierte Bemer Beraterin und Bemer Referentin stehe ich dir und deinem Pferd immer für Fragen zur Verfügung. 

Du möchtest ein Set kaufen oder mieten? Melde dich gern bei mir, ein individuelles  Angebot erstelle ich dir gern.

Von der Bemer Decke habt Ihr wahrscheinlich schon alle einmal gehört, aber habt Ihr sie auch schon mal auf eurem Pferd gehabt?
Wenn ihr die Decke noch nicht kennt oder gerne einmal kostenfrei ausprobieren möchtet, könnt ihr euch gerne bei mir für einen Bemer „Boxenstop“ an eurem Stall melden.